Der Film
Christl Eibl, geboren 1940 im tschechischen Chodský Újezd, erzählt in „30 Kilo Heimat“ ihrem Enkel von einer Kindheit, die mit einem Verlust begann – dem Verlust der Heimat. Mit sechs Jahren wurde sie mit ihrer Familie aus dem Sudetenland vertrieben. Doch ihre Geschichte handelt nicht nur von Flucht und Schmerz, sondern auch von der Kraft des Erinnerns, vom Loslassen und von Versöhnung.
Mehr zum Film: 30kg-heimat.de
Festivals & Presse
Premiere: 49. Internationale Grenzland-Filmtage Selb (2026)
Ausstellung: Sudetendeutsches Museum München
Presse: SZ, Münchner Merkur, BR „Wir in Bayern" + weitere
Ausstellung: Sudetendeutsches Museum München
Presse: SZ, Münchner Merkur, BR „Wir in Bayern" + weitere
Metaebene
Von einer anfangs geplanten Zeitzeugenerzählung hat sich der Film weiterentwickelt. Er erzählt nun nicht nur eine rührende Geschichte vom Verlust von Heimat, sondern viel mehr über das nicht minder beeindruckende Erlebnis des Loslassens und der Versöhnung. Dadurch entstand die Hoffnung andere junge Menschen für die Geschichte der eigenen Familien zu begeistern.
Der Film will Zuschauende animieren – in welcher Facette auch immer – ihre Geschichte und die ihrer Familie aufzuarbeiten, Verdecktes zu klären und nicht zuletzt soll die Geschichte von Christl Eibl Hoffnung stiften.
Ich - Regisseur & Produzent
Dieser Film ist durch die persönliche Beziehung zu Christl Eibl, meiner Oma ein besonderes Herzensprojekt. Ich wollte die Geschichte meiner Oma und somit die meiner Familie erzählen, aber auch anderen Jugendlichen einen Bezug zu Zeitzeugen und deren Geschichte geben. Ebenfalls ist mir ein Anliegen andere junge Menschen zum Kreativ-Sein zu ermutigen.
Vision und Stil
Ich habe bewusst Handkamera gewählt, um dem Werk einen ungefilterten Stil zu geben. Die Struktur des Films habe ich betont schlicht gehalten, so dient Christl Eibls Blick in die alte Heimat vom Turm einer Kapelle nahe der Grenz als Rahmen.
Der Großteil der Musik hat ein talentierter Freund eigens für den Film geschrieben und dem Wesen des Films entsprechend minimalistisch gehalten. Schlichte Piano-Musik untermalt die Erinnerung der Vertriebenen.
Inhaltlich konzentriert sich der Film auf die Erzählungen Christl’s. Wir geben den Emotionen von Christl Raum zu wirken. Die Zuschauenden haben Zeit sich mit ihrer Emotion auseinanderzusetzen, sie sacken zu lassen.
Color Grading: Alexander Vexler